CORONA: INFO & UPDATES

Laufend aktualisierte Informationen auf der Seite des Schulministeriums


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleg*innen,

die Schulkonferenz des Berufskolleg Hattingen empfiehlt dringend in pandemischen Situationen zum Selbstschutz und zum Schutz der Mitmenschen während des Aufenthaltes im gesamten Schulgebäude, auch im Unterricht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Außerdem wird empfohlen, dass jede Lehrkraft regelmäßig (mindestens alle 15 Minuten) den Klassenraum lüftet. Darum, liebe Schüler*innen und Kolleg*innen, denken Sie bitte an entsprechend warme Kleidung.


Ennepe-Ruhr-Kreis: Pressemitteilung von Donnerstag, 17. September 2020

Corona: Kreis erläutert Vorgehen in Schulen

Seit dem Ende der Sommerferien vor fünf Wochen sind die Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis wieder in den Regelbetrieb gestartet. Seitdem treten dort regelmäßig Coronafälle auf. Einige Eltern, Lehrer und Schüler fragen sich, wieso das verantwortliche Gesundheitsamt bei diesen Fällen sehr unterschiedliche Vorgaben für die Betroffenen macht. Darauf reagiert die Kreisverwaltung jetzt mit einer Presseinformation, die die Strategie erklärt und erläutert, warum es an Schulen zu verschiedenen Risikobewertungen kommen kann, kommen muss.

Nach einem positiven Test auf das Coronavirus bei einem Schüler oder Lehrer recherchieren die Mitarbeiter des Infektionsschutzes sehr genau, in welcher Form die Person Kontakt mit anderen Menschen an der Schule, insbesondere in Klasse und Kurs, Pausen und offenen Ganztag hatte. Die Fragestellungen lauten beispielsweise, ob der Infizierte und seine Kontaktpersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben, ob das Umfeld die gängigen Abstands- und Hygieneregeln beachtet hat und ob die Räume gut durchlüftet waren. Ermittelt werden die Größe der Klasse und der Räume, ausgewertet werden die Sitzpläne der Klasse, gezogen werden Rückschlüsse auf die Enge der Kontakte. Von großer Bedeutung ist zudem die Dauer des Kontaktes. Einzelstunden gehen hier anders in die Bewertung ein als Doppelstunden oder noch längere Unterrichtsblöcke. Die Bewertung der jeweiligen Situation und damit die Zahl der zu testenden Personen hängt auch stark davon ab, ob ein Schüler permanent im Klassenverband ist oder ob er - wie beispielsweise in der Oberstufe - in einem Kurssystem über einen Schultag hinweg immer wieder mit neuen Personen in Kontakt kommt.

Ähnliches gilt für die Lehrer. Sind sie in vielen verschiedenen Stufen im Einsatz oder bieten sie gar noch Zusatzangebote neben dem eigentlichen Unterricht an, kann dies beispielsweise nicht ohne Folgen für die Anzahl der notwendigen Tests sein. Alles zusammen ist für die Verantwortlichen des Gesundheitsamtes Grundlage für ihre Bewertung. "Jede Lage und jede Schule und damit jede Risiko- und Umfeldanalyse sind anders und sehr individuell", macht Amtsärztin Dr. Sabine Klinke-Rehbein deutlich. "Wir versuchen stets, die Situation sehr differenziert zu betrachten, schicken nicht pauschal eine ganze Klasse in Quarantäne. Wenn dies aber beispielsweise wegen einer beengter Raumsituation oder schwer zu überblickenden Kontaktsituationen nötig ist, ordnen wir aber auch das an."

Bis diese Entscheidungen möglich sind, sind Aufwand und Arbeitszeit, die in das Nachverfolgen von Infektionsketten investiert werden, aber immer enorm. "Dies ist", so Astrid Hinterthür, Leiterin des Krisenstabes, "allerdings ohne Alternative. Um die Bildungschancen aller Schülerinnen und Schüler zu bewahren, ist es notwendig, die Fallzahlen an Schulen möglichst niedrig zu halten. Schließungen von Schulen sollen soweit wie möglich vermieden werden." Nach dem Ergebnis der Umfeldanalyse entscheidet das Gesundheitsamt auf Basis der aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts, auf jeden Einzelfall abgestimmt, was zu machen und zu veranlassen ist. Die Spannbreite des Denkbaren ist dabei groß. Während an einer Schule nur wenige Abstriche vorgenommen werden müssen, kann es an einer anderen notwendig werden, sehr viele Schüler oder gar flächendeckend zu testen. Letzteres Szenario musste im Ennepe-Ruhr-Kreis allerdings noch nicht in die Tat umgesetzt werden.

Stichwort Testkapazitäten Um den Testherausforderungen bei Ausbruchsgesehen in Gemeinschaftseinrichtungen auch kurzfristig gewachsen zu sein, hat der Ennepe-Ruhr-Kreis im Zusammenspiel mit den Hilfsorganisationen und den Städten entsprechende Kapazitäten aufgebaut. Die Verantwortlichen setzen dabei auf eine Kombination aus stationär und mobil.

Die Station am Schwelmer Kreishaus könnte an bis zu sechs Tagen in der Woche genutzt werden, derzeit ist sie bei Bedarf aber nur dienstags, donnerstags und samstags in Betrieb. Pro Tag sind hier bis zu 100 Abstriche möglich. Im September waren es bisher rund 120. Von montags bis samstags sind die Fahrzeuge unterwegs. Sie haben in diesem Monat bisher mehr als 730 Tests verteilt, eingesammelt und in das Labor transportiert.

25.05.2020 Freie Plätze am Berufskolleg Hattingen für das nächste Schuljahr: Am Berufskolleg Hattingen ist eine Anmeldung in den nächsten Wochen noch möglich, nachdem auch hier durch den Corona-Shutdown einiges zum Erliegen gekommen ist. Das Bildungsangebot ist vielfältig und bietet Schul- und Berufsabschlüsse in drei Abteilungen an: Gesundheit und Soziales, Technik, Wirtschaft und Verwaltung. Vom Hauptschulabschluss in der Ausbildungsvorbereitung über den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und die Fachoberschulreife in der Berufsfachschule, bis hin zum Fachabitur in der Höheren Berufsfachschule und der Fachoberschule sind vielfältige Bildungsangebote vorhanden. Neu für das nächste Schuljahr sind die Möglichkeiten der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) an den Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege.


12.05.2020 Entfall der Einschulung: Die für den 27.05.20 geplante Einschulung der Vollzeitbildungsgänge kann aufgrund der derzeitigen Lage nicht stattfinden. Information zu den ersten Schultagen nach den Sommerferien geht Ihnen in den kommenden Tagen zu.


05.05.2020: Da die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zur Zeit nicht vor Ort am bkh stattfinden kann, können Sie diese und die Berufsberater jederzeit telefonisch oder per Mail erreichen

Die Berufsberater der Agentur für Arbeit (zuständig für das bkh) können per Mail kontaktiert.
Rasmus Keichel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gerald Gruhn: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berufsberatungshotline der Agentur für Arbeit für den Ennepe-Ruhr-Kreis:
02302 929450, Mo. - Fr. 08:00-12:00 Uhr


26.04.2020: "Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV/Schülerspezialverkehr"


20.04.2020: Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, Liebe Ausbilderinnen und Ausbilder,

wie Sie bereits erfahren haben, beginnt der Unterricht für die Abschlussklassen am kommenden Donnerstag. Entgegen der bisher gegebenen Informationen ist die Teilnahme am Unterricht verpflichtend. Bitte beachten Sie, dass nicht alle betroffenen Lerngruppen zu Beginn starten können. Die Schüler*innen werden von ihren Klassenlehrer*innen informiert, ob und wann der Unterricht beginnt.

Hat jemand eine der nachfolgenden Vorerkrankungen entscheiden die Eltern (bei Volljährigen der Schüler selbst), ob eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte.

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. coronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Immunschwäche

In diesem Fall benachrichtigen die Eltern (der volljährige Schüler) die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind (dem Volljährigen) grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden.

Es entfällt dann die Pflicht am Unterricht teilzunehmen. Ebenso bei Schwangeren, Schwerbeschädigten und Schülern, die Angehörige mit o.g. Vorerkrankungen pflegen.

Setzen Sie sich in solch einem Fall außerdem mit Ihren Lehrern in Verbindung, um Möglichkeiten für das Arbeiten zu Hause zu besprechen.

Für die Tage der Prüfung wird eine individuelle Lösung gefunden werden, bei der der Vorerkrankte geeignete Bedingungen erhält. Ist das trotz aller Bemühungen nicht möglich, wird ein Nachholtermin angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

Wenn Sie einen Bildungsgang besuchen, der eine Abschlussprüfung vorsieht, und am Prüfungstag folgende Symptome haben oder entwickeln, werden Sie von der Teilnahme der Prüfung ausgeschlossen. Rachenschmerzen, Husten, Fieber, Schnupfen, sonstige Symptome einer Atemwegserkrankung, allgemeine Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen,(Häufiger bei Kindern) Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.

Der Unterricht wird in kleinen Lerngruppen stattfinden. Sie werden von Ihren Klassenlehrern über den Stundenplan, über ihren Unterrichtsraum und den zu benutzenden Eingang informiert werden. Ebenso über die Verhaltensregeln bei Betreten des Schulgebäudes und der Klassenräume. Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände herrscht Maskenpflicht. Da in den Klassenräumen und Sekretariaten die Einhaltung des Mindestabstands sichergestellt werden kann. Besteht dort keine Maskenpflicht, aber die Empfehlung einen geeigneten Schutz zu tragen.

Sollten Sie nach Beendigung der Prüfung Symptome entwickeln, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, bitten wir Sie uns zu informieren.

Im Schulgebäude gelten die folgenden Hygieneregeln:

Sollten Sie: Rachenschmerzen, Husten, Fieber, Schnupfen, sonstige Symptome einer Atemwegserkrankung, allgemeine Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall haben, betreten Sie bitte das Gebäude nicht, sondern kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt oder das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes. (02333/4031449)

  • Halten Sie bitte die Abstandregel von 1,5 - 2 m ein.
  • Vermeiden Sie direkten Körperkontakt, z. B. beim Begrüßen oder beim Austausch von Materialien.
  • Desinfizieren sie Ihre Hände bzw. waschen Sie sich beim Betreten des Raumes die Hände. (Anleitung am Waschbecken).
  • Legen Sie bitte, wenn möglich, vor Betreten der Schule ihren Alltagsmundschutz an.
  • Gehen Sie nach Betreten des Gebäudes direkt zu dem Ihnen zugewiesenen Klassenraum.
  • Sammeln Sie sich nicht vor den Klassenräumen, sondern gehen Sie direkt in den Raum.
  • Hängen Sie ihre Jacken im Klassenraum über die Stuhllehnen.
  • Führen Sie einmal stündlich eine Stoß- oder Querlüftung durch. Ebenso sofort, wenn jemand gehustet oder geniest hat.
  • Nutzen Sie als Pausenhof den Bereich, der bei dem Eingang liegt, der zu Ihrem Klassenraum führt.
  • Beachten Sie beim Husten oder Niesen die Husten- und Niesetikette.

Regeln zur Husten – und Niesetikette

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.

Dieses Schreiben als PDF zum Download.


18.03.2020: Praktika: Entgegen den Aussagen in der SchulMail Nr. 4 vom 13.03.2020 sind Praktika im Zusammenhang mit Bildungsgängen der Berufskollegs, solange der Unterrichtsbetrieb ruht, nicht mehr zu absolvieren. Lediglich Praktika im Zusammenhang mit Bildungsgängen der Fachschule für Sozialwesen, der FOS Klasse 11 und entsprechenden Bildungsgängen des beruflichen Gymnasiums, für die Anstellungsverträge zwischen Schülerinnen und Schülern und Trägern bestehen, sind von den Schülerinnen und Schülern zu absolvieren, wenn dies auf Grundlage der Gegebenheiten des jeweiligen Betriebs bzw. der jeweiligen Praktikumsstelle vor Ort möglich ist. Wenn das Absolvieren nicht möglich ist, werden den Schülerinnen und Schülern durch die nicht vollständig absolvierten Praktika keine Nachteile entstehen.


18.03.2020: Online-Anmeldung: Aufgrund der besonderen Lage wird Schüleronline bereits ab dem 19.03.2020 wieder für die Schüler*innen freigegeben, das heißt, Anmeldungen sind wieder online möglich. Schüler*innen müssen dazu nicht ins Sekretariat der Schule kommen.


DANKE

Wir sagen Danke!

Wir freuen uns über das besondere Engagement, die Kooperation und die Kreativität, die uns zurzeit täglich begegnen. Darum möchten wir unseren herzlichen Dank sagen an unsere Schülerinnen und Schüler, die sich in ihren Betrieben, ihren Praktikumsstellen und im Homeoffice einbringen. Danke auch an unsere Kolleginnen im Schulsekretariat und unsere Hausmeister, die dafür sorgen, dass es am Berufskolleg Hattingen weiter geht. Unser Dank gilt auch unseren Lehrkräften, die mit digitalen Lernangeboten und ihrer Erreichbarkeit für die Überbrückung der Schulschließung sorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Holger Hoffmann
Schulleiter