„Musik kennt keine Grenzen“!

Musikworkshop mit Schülern der internationalen Förderklassen vom bkh und der Kulturbrennerei Castrop-Rauxel Musikworkshop mit Schülern der internationalen Förderklassen vom bkh und der Kulturbrennerei Castrop-Rauxel

date musikMusik ist viel mehr als nur ein schöner Zeitvertreib. Musik kann Balsam für die Seele sein, aber auch das soziale Miteinander fördern. Sie mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone. Musik beherrscht unsere Emotionen und berührt uns tief im Innern.

Mit den Möglichkeiten dieser „Klaviatur der Musik“ arbeiteten auch der Musiker Marcus Seiler sowie André George, Musiker und Künstler in ihrem Workshop zum Thema “ Weder Deutsch noch Ausländisch / Musik aus aller Welt”. Sie führten in der Kulturbrennerei Castrop-Rauxel ein Projekt mit Schülern der internationalen Förderklassen durch, die für berufsschulpflichtige Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte im bkh eingerichtet worden sind. Der Jugendmigrationsdienst AWO EN unterstützte das Projekt finanziell.

Ziel des achtstündigen Workshops war es, das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer zu erleichtern, eigene und fremde Musikgeschmäcker zu erkunden und sich darüber auszutauschen. Im Vordergrund stand dabei vor allem der kreative Umgang mit Musik. Der Workshop startete mit einem Austausch über die Herkunft und Sprache der Teilnehmer aus verschiedensten Ländern, über ihre Fähigkeiten und ihre Wünsche. Ein gemeinsames Warm-up diente als Einstieg in den Rhythmus. Bei der anschließenden Trommelsession zeigten einzelne Teilnehmer ihr Trommelpattern, das die anderen nachzuspielen versuchten.

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Es folgte die Entwicklung des Songs. Ein Teilnehmer schlug ein Lied vor, das abgeändert und mit einzelnen Rap-Passagen versehen wurde um möglichst viele Teilnehmer und Sprachen mit einzubinden. Daraus entwickelte sich ein Lied mit dem Titel „Alles soll besser werden”. Nach dem Besprechen und Einüben der Liedstruktur konnte jeder, der wollte, eine eigene Strophe ausprobieren. So entstanden drei verschiedene Strophen in unterschiedlichen Sprachen. Als Hauptsprache wählten die Musiker Deutsch. Anschließend gaben sie den Teilnehmern die Möglichkeit, das Lied auch mit Instrumenten zu gestalten. Aufgrund der Gruppengröße geschah das zwar nur ausschnittsweise. Aber alle Teilnehmer konnten Erfahrungen mit den verschiedensten Instrumenten gewinnen.

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Das musikalische Endprodukt wurde schließlich in Bild und Ton festgehalten. Am Ende gab es viel Applaus und ein durchweg positives Feedback für die beiden professionellen Anleiter. Zu Recht, wie man auf den Bildern feststellen kann. Wir wünschen allen Teilnehmern, dass sich das Motto ihres Songs „Alles soll besser werden“ für ihre Zukunft weiterhin bewahrheitet.

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