„hospiz macht schule“

Unter diesem Titel fand am 04.November 2022 am bkh ein Projekttag zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ statt. In Kooperation mit dem Ambulanten Hospizdienst Witten-Hattingen konnte diese Begegnung der besonderen Art bereits zum dritten Mal erfolgen.

Der Kontakt zwischen dem Ambulanten Hospizdienst Hattingen und dem bkh besteht bereits seit mehreren Jahren.

Um die Auseinandersetzung mit den lebenswichtigen und leider zu oft tabuisierten Themen „Sterben, Tod und Trauer“ intensiver in die Schulen tragen zu können, nahmen die Mitarbeiter vom Ambulanten Hospizdienst Witten-Hattingen an einer Multiplikatorenschulung der Uniklinik Köln (Zentrum für Palliativmedizin) teil. So wurde es auf dieser fundierten Grundlage möglich, Projekteinheiten zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer für Schülerinnen und Schüler anbieten zu können. Nachdem bereits seit vielen Jahren Projektwochen mit Grundschulkindern im Raum Hattingen erfolgreich stattgefunden hatten, wurde die Idee geboren, auch jungen Erwachsenen eine Begegnung und Auseinandersetzung zu ermöglichen. Im Blick auf die Inhalte und Methoden mussten natürlich ein paar Änderungen erfolgen und auch der zeitliche Umfang musste angesichts knapper Zeitressourcen in den beruflichen Ausbildungen reduziert werden, so dass letztendlich ein singulärer Projekttag ausgearbeitet werden konnte.

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Unter der Leitung von Frau Andrea Naß und Herrn Werner Lutzke stellten sich die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik (FS 21) der Auseinandersetzung mit Fakten und Fragen, Emotionen und Erwartungen rund um den Tod und die Trauer. Anfängliche Befürchtungen lösten sich schnell in Luft auf, denn den hervorragend geschulten Leitern gelang es mit Wärme, Humor und absoluter Authentizität, die Studierenden in die Thematik hineinzuführen und eine intensive Beschäftigung und Einlassung zu ermöglichen. Eine Fülle von praktischen Übungen, die eine individuelle Hinwendung erforderten, sorgte dafür, dass die mehr theoretischen (wiewohl auch spannenden) Informationen zur Biologie des Todes und zum Verlauf der Trauer nicht überhandnahmen. Die Suche nach den eigenen Kraftquellen und die kreative Beschäftigung mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, das Bewusstmachen der eigenen Grenzen und der eigenen Trauergefühle, die behutsame Annäherung an die Gefühle anderer Menschen und die Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Trauernden ließen den gesamten Tag zu einem guten und nachhaltigen Erlebnis für alle werden.

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Unser gemeinsamer Dank gilt Frau Naß und Herrn Lutzke vom Ambulanten Hospizdienst Witten-Hattingen, die uns mit Herz und Verstand durch einen beeindruckenden Projekttag begleitet haben.

Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft weitere Klassen des bkh diese gute Erfahrung erleben können.

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