Ganztagsberufschule am bkh

Läuft in der Berufsschule für Kraftfahrzeugmechatroniker ... Läuft in der Berufsschule für Kraftfahrzeugmechatroniker ... Foto: Oliver Gerdesmeyer (bkh)

Ein junges, engagiertes Lehrerteam vom Berufskolleg Hattingen unterrichtet seit dem Schuljahr 2016/17 die angehenden Kfz-Mechatroniker in der von der Kfz-Innung unterstützten Form der Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule (GigS).

Die Attraktivität der dualen Ausbildung soll dabei durch flexible, moderne organisatorische und didaktische Konzepte sowie die konsequente Integration der Bereiche Bewegung, Ernährung und Gesundheit in den Berufsschulunterricht gesteigert werden. Diese Schulform wird vom Schulministerium Düsseldorf und der Bezirksregierung Arnsberg begleitet und ist in der Bezirksregierung Arnsberg im Bereich Technik einmalig.

Das neue Organisationsmodell, bei dem ein zehnstündiger Berufsschultag pro Woche und zwei Projektwochen pro Schuljahr mit insgesamt vierzig Unterrichtsstunden angeboten werden, erhöht die Anwesenheitszeiten der Auszubildenden im Betrieb, ohne das bundesweit vereinbarte Unterrichtsmaß von 480 Unterrichtsstunden pro Schuljahr zu unterschreiten.

Der Unterricht ist geprägt durch Selbstlernphasen, integrierte Praxisphasen und Methodenwechsel. Unterrichtszeiten, Lage und Länge der Pausen – auch bewegte Pausen – bestimmen die Lehrerkollegen im Rahmen der neu erstellten Stundenpläne selbst. Rhythmisiert wird der Ganztagsunterricht durch die Integration ritualisierter Bewegungs-, Konzentrations- und Entspannungsübungen im Unterricht aller Fächer. Zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit der Jugendlichen spielt auch die gesunde Verpflegung innerhalb der ganzheitlichen Gesundheitsförderung eine große Rolle. In der Mittagspause wird durch den externen Caterer Meyer Menü ein warmes und dazu gesundes Essen gemeinsam mit den Schülern eingenommen. Zwischen den Unterrichtsstunden werden nach Bedarf Getränke- und Obstpausen eingelegt.

Der handlungsorientierte Unterricht nach dem Lernfeld - Konzept umgesetzt, wie es die Rahmenlehrpläne für die einzelnen Ausbildungsberufe vorsehen. Das bedeutet, dass berufsrelevante Lernsituationen didaktische Bezugspunkte sind. Sie sind ganzheitlich angelegt, so dass die Auszubildenden sie eigenverantwortlich planen, ausführen, überprüfen, korrigieren und bewerten können.

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