Akkreditierung des bkh beim Erasmus+ Programm erfolgreich!

Nach langer Vorarbeit, vielen Stunden am Schreibtisch und einer Zeit des Wartens, bekam das bkh die Nachricht und die lange ersehnte Urkunde der erfolgreichen Akkreditierung beim Erasmus+ Programm. „Die Arbeit der letzten Jahre hat sich nun ausgezahlt und wir können das Thema Internationalisierung nicht nur curricular implementieren, sondern es wird durch die Praktika im Ausland konkret“, freut sich die Europa-Beauftragte des bkh Dana Tiemann- Bockskopf. Durch ihr Engagement hat sie zusammen mit ihrer Fremdsprachen- Kollegin Lea Steffens, beide zuständig für Europa am bkh, die Schule auf dem Weg zur Etablierung von Entsendungen ins Ausland gebracht.

Durch die nun erfolgte Akkreditierung hat die Schule erfolgreich einen wichtigen Schritt bezüglich der Internationalisierung des Schulprogramms gemeistert - die erste Hürde durch die Akkreditierung bei der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABIBB) ist geschafft und ein erster Antrag konnte ebenso gestellt werden.

Klingt sehr theoretisch, was es in der Vorarbeit auch war, bedeutet für die Praxis aber viele Vorteile und einen wichtigen Schritt in Sachen Auslandspraktikum für die Schüler*innen und Lehrermobilitäten für interessierte Kolleg*innen.

So kann die Schule nun selbstständig als Einrichtung Schüler*innen und Kolleg*innen zu Zwecken der Aus- und Weiterbildung ins Ausland entsenden und Kooperationen mit Partnern im Ausland aufbauen.

Den Anfang in diesem Zusammenhang machen die Schüler*innen der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung, die bereits im Herbst 2022 erstmalig die Chance haben, einen über Erasmus+ geförderten Auslandsaufenthalt zu verbringen. Sie werden neben einem einwöchigen Sprachkurs auch ein Praktikum in einem Unternehmen absolvieren und so nicht nur ihre Sprachkompetenz im Zielland erproben und verbessern, sondern auch den Blick über den Tellerrand wagen. Im Praktikum lernen sie das Arbeiten in einem anderen Land kennen, müssen sich dem eventuellen "clash of cultures" stellen und erweitern durch all dies neben ihrem Wissen und ihren Fremdsprachenkenntnissen, vor allem ihre persönliche interkulturellen Kompetenzen. Für ihre eigene berufliche Zukunft bekommen die Teilnehmenden ebenfalls Pluspunkte- nach einem erfolgreich absolvierten Praktikum können sie dies bei zukünftigen Bewerbungen angeben und ihren Marktwert steigern.

Formal bedeutet dieser Erfolg für eine akkreditierte Einrichtung eine vereinfachte Mittelbewilligung bis ins Jahr 2027, so dass die Finanzierung von Erasmus+ Projekten einfacher möglich ist.

Wir hoffen, dass dieser sich lohnende Meilenstein auszahlt und in Zukunft weitere Interessenten von der Möglichkeit eines Auslandsspraktikums profitieren können - beruflich und persönlich. So kommen wir dem Ziel, ein Berufskolleg mit internationalem Profil zu werden näher und freuen uns auf spannende Aufenthalte und Erfahrungen im Ausland.

Für das Erasmus Team:

Dana Tiemann- Bockskopf und Lea Steffens

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