Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr

bkh am 29. September 2017 wieder auf der Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr vertreten bkh am 29. September 2017 wieder auf der Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr vertreten
In diesem Jahr waren auf der 9. Ausbildungsmesse EN in den Betriebshallen der Verkehrsgesellschaft in Ennepetal Schüler aus neun Städten des Kreisgebietes, ca. 140 Unternehmen/Institutionen und 6 Hochschulen der Region auf der Messe vertreten. 4.050 Schülerinnen und Schülern von 29 beteiligten Schulen hatten sich angemeldet. Und für den Nachmittag wurden ca. 2.000 weitere Besucher erwartet.

Um jugendlichen Flüchtlingen mit hoher Bleibeperspektive den Zugang zum Arbeitsmarkt bzw. zu einer Praktikums- oder Ausbildungsstelle zu erleichtern, sprach die Ausbildungmesse EN auch diese Zielgruppe an. Ca. 190 Jugendliche im Alter von 16 - 21 Jahren mit großer ethnischer Vielfalt (überwiegend Syrien, Irak, Afghanistan, Iran und Eritrea) und hoher Bleibeperspektive besuchen zur Zeit die Internationalen Förderklassen (IFK) mit Sitz in den Berufskollegs Ennepetal, Hattingen und Witten.
 
Die Teilnahme an dieser Messe bedeutete für zahlreiche SchülerInnen eine echte Chance in Sachen Lebens- und Berufsplanung. Sie konnten sich ein Bild von der Vielfalt der Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten im Ennepe-Ruhr-Kreis machen. Und im Hinblick auf das Schülerbetriebspraktikum wurden erste Kontakte geknüpft. Die Jugendlichen der Oberstufe informierten sich über Berufe, Branchen und Studiengänge und konnten gezielt konkrete Ausbildungs- und Studienplätze, insbesondere auch in dualen Studiengängen, nachfragen.
Die Zahlen belegen: Die heimische Wirtschaft und wichtige Akteure der Ausbildungs- und Bildungslandschaft haben durch ihre Anwesenheit und ihr Engagement ihre Hausaufgaben gemacht. Das ist vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Mangels an geeigneten Fachkräften wohl unerlässlich.
 
Zusammen mit den Berufskollegs Ennepetal und Witten zeigte auch das bkh wieder Präsenz. Unter dem Motto „Schüler informieren Schüler“ stellten sich für die Abteilungen Sozialpädagogik, Technik sowie Wirtschaft- und Verwaltung junge kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, wobei den Interesssenten im Bedarfsfall natürlich auch entsprechende FachlehrerInnen mit Rat und Tat zur Seite standen.
 
Dass der Besuch der SchülerInnen des bkh so reibungslos verlief, ist auch diesmal nicht zuletzt wieder dem hervorragend organisierten Busdienst von Boris Stoye zu verdanken. Als Fachlehrer für die Fachkräfte im Fahrbetrieb ist er DER Experte für alles, was mit Bus zu tun hat. Danke Boris! Ohne dich ginge – oder besser führe – da nämlich gaaaa nix!

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